Wie man die Frage nach dem Mehrwert von Social Media endlich beantwortet

Wie man die Frage nach dem Mehrwert von Social Media endlich beantwortet

Artikel

Transformation

Seit dem Aufkommen von Social Media Listening stellen Skeptiker die Frage nach Mehrwert und Vergleichbarkeit der gewonnenen Erkenntnisse. Das Social Web sei von realen Kaufentscheidungen abgekoppelt, Prognosen daher nicht möglich. Ein vielversprechender Ansatz gelang der Convidera im Rahmen einer Kooperation mit Hachmeister + Partner.

GGibt es einen Zusammenhang zwischen Social Media und Umsatz? Die Frage, die die letzten Jahre viele Marketing-Entscheider nicht beantworten konnten, war Industrie analysierte und auf Korrelationen hin überprüfte.

Convidera sammelte im Zeitraum von April bis Juli 2015 mithilfe einer digitalen Listening-Architektur, die 400 Millionen Online-Quellen abdeckt, 160.000 Erwähnungen zu Fashion-Marken. Hachmeister + Partner erhob über ein Panel aus 550 POS 4,6 Milliarden Umsatzdaten zu 2.000 Fashion Marken und steuerte die entsprechenden Datensätze bei.

Die Untersuchung mit Realtrax

Wir untersuchten die Buzz- und Umsatz-Verläufe nach Gemeinsamkeiten. Berücksichtigt wurden dabei nicht nur Entwicklungen im gleichen Zeitraum, sondern auch vor- und nachgelagerte Entwicklungen.

Social Media Monitoring: Buzz und Umsatz stehen in Zusammenhang

Social Media Monitoring: Buzz und Umsatz stehen in Zusammenhang Das Ergebnis: „Wenn das Gesprächsvolumen einer Fashion Brand steigt, steigt in vielen Fällen in der gleichen Woche auch der Umsatz“, erklärt Convidera, Mitherausgeber der Studie. In 80% der untersuchten Marken konnten solche „gleichzeitigen“ Korrelationen zwischen Social Media Buzz und Verkaufsumsätzen nachgewiesen werden.

»Bei 80% der Marken korrelieren Buzz und Umsatz«

In der obigen Abbildung ist die Buzz- und Umsatzentwicklung einer Premium-Modemarke zu sehen. Hier konnten sowohl gleichzeitige als auch nachgelagerte Korrelationen identifiziert werden. Das heißt, dass sich Entwicklungen im Umsatz häufig nicht nur kurzfristig sondern auch in der jeweiligen Folgewoche bemerkbar machten.

Im Fashion Sektor kommt einem starken Gesprächsvolumen heute oft ein höheres Umsatzvolumen gleich.

Durch Social Media steigt der Umsatz

„Es haben immer noch zu wenige Fashion-Unternehmen die Wichtigkeit von „Social Facts und Social Acts“ erkannt. Viele denken immer noch ausschließlich an die Produktion von Ware und nicht an unterstützende Vermarktungstechniken“, sagt Frank Ganzasch, Partner bei der h+p hachmeister + partner GmbH & Co. KG.
Das Ergebnis der Studie legt einen Zusammenhang zwischen Gesprächs- und Kaufverhalten nahe, der weiterer Untersuchung bedarf. Darüber hinaus enthüllte die Untersuchung interessante Details zur Fashion Community und den Größenordnungen verschiedener Fashion-Themen.