Vom Entscheider zum Meinungsführer

Vom Entscheider zum Meinungsführer

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In unserer digital vernetzten Gesellschaft können wir die Verlagerung des Meinungsaustausches in die sozialen Netzwerke nicht ignorieren. Dieser Paradigmen-Wechsel betrifft Marken und Produkte von Unternehmen samt Wettbewerb und erfordert ein völlig neuartiges Engagement von Managern, die die Zukunft ihrer Marke aktiv mitgestalten wollen. Die erfolgreiche Etablierung der eigenen Persönlichkeit spielt dabei eine wichtige Rolle. Doch womit starten?

Die digitale Transformation wird als Buzzword vielerorts verkannt – hat sie doch ordentlich Staub aufgewirbelt und forciert Firmenchefs auf der ganzen Welt, die Struktur ihrer Wertschöpfungskette neu zu denken. Manager, die Digitalisierung als essentiellen Teil ihrer Arbeit anerkennen und ein Umdenken in den Köpfen der Mitarbeiter fördern, werden hier die Nase vorn haben. Mit den neuen Technologien ist ein Sinneswandel von Nöten, um den Möglichkeiten der Digitalen Transformation für die eigene Unternehmung zum Durchbruch zu verhelfen. So empfehlen wir Entscheidern, in federführender Weise die auf alten Prozessen basierende und oftmals lähmende Strukturen-Treue in Angriff zu nehmen und sich gezielt ein tiefes Verständnis des gesellschaftlichen Wandels und den Folgen für die Kunden- und Markenkommunikation anzueignen.

Käufer sind digital und gut vernetzt

Soziale Netzwerke verkörpern eine fundamentale Verlagerung der Kommunikation: Verbraucher diskutieren Produkte wie Marken online – und vollkommen öffentlich. Dem dürfen sich Top Manager nicht verschließen – sie tun gut daran, als vorausdenkende Repräsentanten ihrer Marke die Social Media Disziplin als festen Bestandteil in ihren Job zu integrieren und zum Markenbotschafter 2.0 zu avancieren.

Der Überbringer entscheidet

Ein Engagement in den sozialen Medien gehört heute zur Pflichtkür: als Meinungsmacher etabliert hat der Kopf eines Unternehmens die Chance, das Wahrnehmungsempfinden seiner Zielgruppe und auch der unternehmensinternen Gefolgschaft stark zu beeinflussen – im positiven: Jüngste Studien belegen, dass 80% der Mitarbeiter lieber für einen in sozialen Medien anerkannten Geschäftsführer arbeiten würden. Zwei von drei Personen gaben an, dass ihr Eindruck vom Repräsentant einer Marke Auswirkungen auf ihre Wahrnehmung des Unternehmens habe. (LinkedIn, 2014, p.13). Folglich sollten Top Manager überlegen, wie sie den sozialen Kundendialog des 21. Jahrhunderts verstehen lernen und sich und ihre Marke effektiv einbringen.

Mit Kontinuität zum Meinungsführer

Die sukzessive Übernahme der Moderation beim Marken-Dialog mit bestehenden und potentiellen Kunden sollte unbedingt auf Dauer angelegt sein und erfordert Ausdauer und eine gute Planung. Folgende fünf Punkte ebnen den Weg zum angehenden Markenbotschafter:

  • Entwickeln Sie ihre eigene Content Strategie: Zu welchem Thema wollen Sie etwas Essentielles beisteuern, worin können Sie dem Leser als Experte einen echten Mehrwert bieten? Entscheiden Sie sich für maximal drei Themen.
  • Get Social: Optimieren Sie ihre sozialen Online Profile gemäß ihrer Corporate Identity. In vielen Branchen, besonders im B2B Bereich, empfiehlt es sich, mit LinkedIn und Twitter zu starten. Unabdingbar sind ein professionelles Profilbild sowie eine prägnante Beschreibung ihrer Person bzw. Ihres Unternehmens.
  • Verbreiten Sie Botschaften: Wenn ihre Online Profile upgedatet sind, beginnen Sie mit der Verbreitung von relevanten Inhalten. Beteiligen sie sich authentisch an Diskussionen und zeigen Sie Interessen am Dialog mit Ihrem Publikum. Die dadurch entstehende Wertschätzung kommt Ihrem persönlichen Markenaufbau sehr zugute.
  • Erzählen Sie Geschichten – in Ihren Worten: Eine ebenfalls essentielle Rolle bei der Entwicklung zum vertrauensvollen Markenbotschafter spielt die Kreation eigener Marken-Inhalte. Etablieren Sie sich als Hauptquelle für Lösungen, die es sonst möglichst nirgendwo zu finden gibt.
  • Zeigen Sie Engagement: Ihre Zuhörerschaft im Internet baut auf Ihre Authentizität, ihre Verbindlichkeit und Achtsamkeit. Haben Sie immer das Ziel einer beiderseits nachhaltigen Beziehung vor Augen und pflegen Sie diese Beziehungen mit stetigem Engagement, um Vertrauen zu generieren.

Marken-Botschafter kann nur werden, wer die Veränderungen in einer zunehmend digitalen Gesellschaft versteht.

Diese Schritte sind essentiell für den erfolgreichen Markenaufbau – und etablieren Sie als anerkannten Repräsentanten ihres Unternehmens. Seien Sie sichtbar und kontaktierbar – die Präsenz in den sozialen Medien und anderen relevanten Online Portalen verstärkt Ihre Marken-Reputation bei Kunden, Investoren, Mitarbeitern und Partnern. Wenn Sie die Anforderungen des Paradigmenwechsels in unserer Gesellschaft verstehen und für Ihre Marke aktiv umsetzen, werden Sie sich in der Öffentlichkeit als einflussreicher Botschafter für Ihre Marke etablieren können.

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